Strukturen im Raum

von Karl-Heinz Bogner und Michael Dekker

Michael Dekker (geb.1983)

Michael Dekker wurde 1983 in Ludwigshafen am Rhein geboren, nach seiner Ausbildung zum Landwirt 2003-2005, studierte er Bildhauerei an der Kunstakademie in Düsseldorf und Geographie an der Universität Duisburg-Essen. Außerdem erhielt er 2013 den 1. PwC-Förderpreis Junge Kunst aus der Akademie: Skulptur, PrivewaterhouseCoopers AG Düsseldorf.

In der Ausstellung zeigt der junge Künstler Arbeiten, die in ihrer Form und Dynamik elementare geologische Aspekte aus der Natur aufgreifen. Die gewaltige Kraft, die von den monumentalen Gesteinsformationen, sowie den tektonischen Prozessen des Erdinnern ausgeht, wird forschend untersucht. Durch die spezifischen Wirkungen verschiedener Materialien, sowie den der Natur gegenüberstehenden Themen wird diese exorbitante Kraft in einen bisher unbekannten Form- und Stoffzusammenhang gebraucht, der fragend Bezug auf unsere heutige Gesellschaft nimmt.

Karl-Heinz Bogner (geb.1966)

Kalt-Heinz Bogner, der in Stuttgart arbeitet und lebt, wurde 1966 in Stuttgart geboren. Schon sehr früh hatte er ein großes Interesse an Kunst und Architektur, weswegen er auch von 1989 bis 1995 Architektur und Design an der Staatlichen Akademie
der Bildenden Künste in Stuttgart studierte. In seinem Studium zog es ihn immer wieder in die Nähe der an der Hochschule vertretenen Freien Künstler und es entstanden parallel zu seinen Architeturentwürfen Bilder und Zeichnungen in denen er versuchte seine Ideen in einer anderen Art als der üblichen Darstellungsformen von Architetkturentwürfen darzustellen. Nach seinem Studium zog es ihn mehr zur freien Kunst als zur Architekturpraxis und er konzentrierte sich vorwiegend auf die Malerei, auch um Abstand von seinem Architekturstudium zu bekommen.

Für seine ausgestellten Arbeiten, dienen Karl-Heinz Bogner Raum und Architektur als Ausgangspunkt und Themenreservoir. Die Objekte erschließen sich als Modell-Räume, es sind freie Raumkompositionen, die den Charakter von skulpturalen Architekturen besitzen. Zeichnungen und Skizzen dienen ihm als Instrumente zur Formfindung und Reflexion. In seinen Arbeiten auf Papier und Leinwand schafft er Bildräume, die aus Raumausschnitten, Ein- und Ausblicken sowie aus Formelementen bestehen, die entfernt an Konstruktionen oder Gebäudefragmente erinnern.